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	<title>DGfM - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-05T17:56:46Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://foka.medizincontroller.de/index.php?title=Anfrage_0057&amp;diff=10417</id>
		<title>Anfrage 0057</title>
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		<updated>2013-02-15T17:14:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reifenhaeuser: /* Antwort */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;1. Anfrage vom:&#039;&#039;&#039;   05.12.2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stand: &#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Problembeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Pat. mit Z.n. Laryngektomie und Ösophaguseingangsstenose bei Lokalrezidiv kommt zur Bougierung Ösophagus. Der Pat. hat (seit langem) eine PEG und erhält Sondenkost. HNO hat [http://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-gm/kode-suche/htmlgm2013/block-r50-r69.htm#R63 R63.3] (Ernährungsprobleme und unsachgemäße Ernährung) kodiert, MDK fordert stattdessen [http://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-gm/kode-suche/htmlgm2013/block-r10-r19.htm#R13 R13.9] (sonstige und nicht näher bezeichnete Dysphagie). Es gibt eine Kodierungempfehlung in den SEG 4, welche besagt, dass bei z.B. der dementen alten Pat. mit Nahrungsverweigerung die [http://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-gm/kode-suche/htmlgm2013/block-r50-r69.htm#R63 R63.3] kodiert werden darf. Bei Z.n. Laryngektomie sei aber immer die [http://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-gm/kode-suche/htmlgm2013/block-r10-r19.htm#R13 R13.9] zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Frage:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Dysphagie wurde zwar mit der Bougierung behandelt und ist als solche dann auch kodierbar, jedoch deckt diese u.E. nicht den Aufwand der Ernährung mit Sondenkost ab. Die „gestörte Ernährung“ kann eigentlich gar nicht behandelt werden – nur die Folgen können verhindert werden. Insofern scheint es mir unerheblich, ob der Pat. wegen Demenz nicht isst – oder wegen Schluckstörung. Halten Sie die SEG hier für richtig ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. ggf. Lösungsansatz:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Nebendiagnose ist möglich, um den Einsatz des Verfahrens OPS [http://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/ops/kode-suche/opshtml2012/block-8-01...8-02.htm#code8-017 8-017.0] (Enterale Ernährung als medizinische Nebenbehandlung) zu begründen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. ICD / OPS / DKR / Gesetze: &#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antwort ==&lt;br /&gt;
Sofern die Stenose durch ein Lokalrezidiv des Primärtumors handelt, ist die Bougierung eine, wenn auch nur symptomatische, Behandlung des Primärtumors. Dieser ist dann auch als Hauptdiagnose zu verschlüsseln. Wäre die Ösophagusstenose durch ein Ösophaguskarzinom verursacht, wäre die Verschlüsselung des Ösophaguskarzinoms als HD unstrittig. Warum sollte dies bei einem Karzinom anderen Ursprungs nicht so verschlüsselt werden.&lt;br /&gt;
Wir verschlüsseln beim Stenting einer Trachealstenose bei einem lokal fortgeschrittenem Ösophaguskarzinom auch das Ösophaguskarzinom als HD. Dies ergibt zwar eine Fehler-DRG, wird aber vom MDK so akzeptiert. Zumindest erübrigt sich die Diskussion, ob die Schluckstörung, Ernährungsstörung, eine Kachexie oder eine Ösophagusstenose als Hauptdiagnose zu wählen ist.&lt;br /&gt;
W. Reifenhäuser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Zurück zu [[Anfrage 0056]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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[[Category:Diagnosen]][[Category:Prozeduren]][[Category:Anfragen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reifenhaeuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://foka.medizincontroller.de/index.php?title=Anfrage_0056&amp;diff=10416</id>
		<title>Anfrage 0056</title>
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		<updated>2013-02-15T17:13:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reifenhaeuser: /* Antwort */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;1. Anfrage vom:&#039;&#039;&#039;   29.11.2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stand: &#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Problembeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pat. wird uns von einer anderen Klinik mit Analprolaps zuverlegt. Bei uns wird eine beidseitige Lungenembolie festgestellt die behandelt wurde. Die OP des Prolaps konnte deswegen nicht durchgeführt werden und wurde auf einen späteren Zeitpunkt verlegt. Die Lungenembolie bestand wahrscheinlich schon in der anderen Klinik, wurde nur nicht festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Frage:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darf ich die Lungenembolie als Hauptdiagnose verschlüsseln oder den Analprolaps?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. ggf. Lösungsansatz:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. ICD / OPS / DKR / Gesetze: &#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antwort ==&lt;br /&gt;
Zwar war primärer Aufnahmeanlass der Analprolaps, retrospektiv (nach Analyse) betrachtet, war die Lungenembolie hauptsächlicher Anlass des stationären Krankenhausaufenthaltes, insbesondere weil der Analprolaps unbehandelt blieb. Wäre der Analprolaps behandelt worden, wäre der Analprolaps auch als HD zu verschlüssseln. So machen wir es in Köln.&lt;br /&gt;
W. Reifenhäuser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zu [[Anfrage 0055]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter zu [[Anfrage 0057]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur [[Anfragen]] Übersicht&lt;br /&gt;
[[Category:Anfragen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reifenhaeuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://foka.medizincontroller.de/index.php?title=Anfrage_0055&amp;diff=10415</id>
		<title>Anfrage 0055</title>
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		<updated>2013-02-15T17:12:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reifenhaeuser: /* Antwort */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;1. Anfrage vom:&#039;&#039;&#039;   28.11.2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stand: &#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Problembeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufnahme eines Patienten erfolgt zum Staging des voroperierten Ösophagus-CA, sowie bei größenprogredienten vorbekannten Leber-MET zur Punktion derselben, infolge der Punktion entwickelt sich eine massive Blutung, die eine chirurgische Intervention nach sich zieht. Von unserer Seite wurden die Leber-MET als Hauptdiagnose angegeben (siehe DKR 0201 Bsp.7), der MDK fordert das Ösophagus-CA als Hauptdiagnose und beharrt auf dieser Ansicht aufgrund der gleichen DKR, Bsp. 3, da der Patient zum Staging aufgenommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Frage:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Diagnose ist als Hauptdiagnose zu wählen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. ggf. Lösungsansatz:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-gm/kode-suche/htmlgm2013/block-c76-c80.htm#C78 C78.7] (Sekundäre bösartige Neubildung der Atmungs- und Verdauungsorgane) ist Hauptdiagnose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. ICD / OPS / DKR / Gesetze: &#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antwort ==&lt;br /&gt;
Es handelt sich um einen Staging-Aufenthalt und wird gemäß DKR 0201 mit dem Primärtumor als HD Verschlüsselt. Die Lebermetastase ist nur Hauptdiagnose wenn es sich um einen Aufenthalt zur Therapie der Metastase handeln würde.&lt;br /&gt;
W. Reifenhäuser&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zu [[Anfrage 0054]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter zu [[Anfrage 0056]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Category:Diagnosen]][[Category:Anfragen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reifenhaeuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://foka.medizincontroller.de/index.php?title=Anfrage_0054&amp;diff=10414</id>
		<title>Anfrage 0054</title>
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		<updated>2013-02-15T17:11:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reifenhaeuser: /* Antwort */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;1. Anfrage vom:&#039;&#039;&#039;   23.11.2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stand: &#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Problembeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Korrekte Kodierung bei Vorliegen einer Wundinfektion im Bereich der Haut nach Eingriff (Rötung der Wundränder) als Nebendiagnose. Aufwand wird von der Kasse nicht bestritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Frage:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Anfrage beim DIMDI ist aus klassifikatorischer Sicht die [http://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-gm/kode-suche/htmlgm2013/block-t80-t88.htm#T81 T81.4] für die postoperative Wundinfektion zu verschlüsseln. Die Kasse (PKV) besteht darauf, dass die [http://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-gm/kode-suche/htmlgm2013/block-l00-l08.htm#L08 L08.8] in Kombination mit [http://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-gm/kode-suche/htmlgm2013/block-y40-y84.htm#Y84 Y84.9!] das Krankheitsbild spezifischer abbildet und daher die Aussage des DIMDI nicht zutrifft, da das DIMDI nur klassifikatorisch und ohne Berücksichtigung der DKR (möglichst spezifische Kodierung) eingeordnet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. ggf. Lösungsansatz:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. ICD / OPS / DKR / Gesetze: &#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-gm/kode-suche/htmlgm2013/block-t80-t88.htm#T81 T81.4] / DKR D002 Tabelle 1 (Hier Hinweis zur Kodierung von T-Kodes und spezifischen Kodes, allerdings in Bezug zur Hauptdiagnose )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antwort ==&lt;br /&gt;
Der Argumentation des Kostenträgers kann man nichts substantielles entgegensetzen. Die Auskunft des DIMDI ist hier nicht relevant, da es hier um die Auslegung der Kodierrichtlinien geht. Bei einer Rötung der Wundränder ist von einer Infektion der Haut auszugehen, die mit L08.8 spezifisch abgebildet ist. Allenfalls zu differenzieren sind andere spezifische Infektionen der Haut wie z.B. Erysipel (A46), Abszess (L02.-) oder Phlegmone (L03.-). Dass die Infektion postoperativ aufgetreten ist, spielt aus meiner Sicht keine Rolle. Eine postoperative Thrombose wird auch wie eine normale Thrombose verschlüsselt und nicht als Gefäßkomplikation (T82.-). Außerdem hat diese Fragestellung aktuelle keine Relevanz mehr, da die CC-Bewertung des Kodes T81.4 2012 entfallen ist und die in 2013 neue Kodierrichtlinie D015l den Sachverhalt der DKR D002 auch auf Nebendiagnosen anwendbar macht.&lt;br /&gt;
W. Reifenhäuser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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[[Category:Diagnosen]][[Category:Anfragen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reifenhaeuser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://foka.medizincontroller.de/index.php?title=Anfrage_0054&amp;diff=10413</id>
		<title>Anfrage 0054</title>
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		<updated>2013-02-15T17:11:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reifenhaeuser: /* Antwort */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;1. Anfrage vom:&#039;&#039;&#039;   23.11.2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stand: &#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Problembeschreibung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Korrekte Kodierung bei Vorliegen einer Wundinfektion im Bereich der Haut nach Eingriff (Rötung der Wundränder) als Nebendiagnose. Aufwand wird von der Kasse nicht bestritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Frage:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Anfrage beim DIMDI ist aus klassifikatorischer Sicht die [http://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-gm/kode-suche/htmlgm2013/block-t80-t88.htm#T81 T81.4] für die postoperative Wundinfektion zu verschlüsseln. Die Kasse (PKV) besteht darauf, dass die [http://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-gm/kode-suche/htmlgm2013/block-l00-l08.htm#L08 L08.8] in Kombination mit [http://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-gm/kode-suche/htmlgm2013/block-y40-y84.htm#Y84 Y84.9!] das Krankheitsbild spezifischer abbildet und daher die Aussage des DIMDI nicht zutrifft, da das DIMDI nur klassifikatorisch und ohne Berücksichtigung der DKR (möglichst spezifische Kodierung) eingeordnet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. ggf. Lösungsansatz:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. ICD / OPS / DKR / Gesetze: &#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-gm/kode-suche/htmlgm2013/block-t80-t88.htm#T81 T81.4] / DKR D002 Tabelle 1 (Hier Hinweis zur Kodierung von T-Kodes und spezifischen Kodes, allerdings in Bezug zur Hauptdiagnose )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antwort ==&lt;br /&gt;
Der Argumentation des Kostenträgers kann man nichts substantielles entgegensetzen. Die Auskunft des DIMDI ist hier nicht relevant, da es hier um die Auslegung der Kodierrichtlinien geht. Bei einer Rötung der Wundränder ist von einer Infektion der Haut auszugehen, die mit L08.8 spezifisch abgebildet ist. Allenfalls zu differenzieren sind andere spezifische Infektionen der Haut wie z.B. Erysipel (A46), Abszess (L02.-) oder Phlegmone (L03.-). Dass die Infektion postoperativ aufgetreten ist, spielt aus meiner Sicht keine Rolle. Eine postoperative Thrombose wird auch wie eine normale Thrombose verschlüsselt und nicht als Gefäßkomplikation (T82.-). Außerdem hat diese Fragestellung aktuelle keine Relevanz mehr, da die CC-Bewertung des Kodes T81.4 2012 entfallen ist und die in 2013 neue Kodierrichtlinie D015l den Sachverhalt der DKR D002 auch auf Nebendiagnosen anwendbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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[[Category:Diagnosen]][[Category:Anfragen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reifenhaeuser</name></author>
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	<entry>
		<id>https://foka.medizincontroller.de/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Reifenhaeuser&amp;diff=10412</id>
		<title>Benutzer Diskussion:Reifenhaeuser</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://foka.medizincontroller.de/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Reifenhaeuser&amp;diff=10412"/>
		<updated>2013-02-15T17:08:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reifenhaeuser: Die Seite wurde neu angelegt: „Im OPS wird nur von Maßnahmen der Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie gesprochen, die Qualifikation der Leistungserbringer ist dort nicht festgelegt. Au…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im OPS wird nur von Maßnahmen der Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie gesprochen, die Qualifikation der Leistungserbringer ist dort nicht festgelegt. Auch im Kodierempfehlung der Deutschen Schlaganfallgesellschaft wird eine Leistungserbringung am Wochenende durch andere Teammitglieder für zulässig erachtet, sofern sie in der Durchführung der Maßnahmen geschult sind. Falls Leistungen durch eine „fachfremde“ Berufsgruppe erbracht werden, sollten Art und Dauer der Maßnahmen nachvollziehbar dokumentiert sein. Eine ausschließliche Leistungserbringung durch fachfremde Berufsgruppen halte ich für problematisch.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reifenhaeuser</name></author>
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