Diskussion:Anfrage 0283

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Der OPS ist unter dem Begriff Endosonographie des Herzens 3-05g gelistet. Bei der intraoperativen Bypassflussmessung erfolgt dies von außen. Die Sonde misst im Transit Time Verfahren per US den Fluss im Bypass indem die Sonde den Bypass umfasst und das Signal von gegenüberliegenden Sensoren /Reflektoren gemessen wird. Daher ist der OPS aus meiner Sicht nicht anzuwenden.--Neiser (Diskussion) 08:33, 6. Jul. 2020 (CEST)


Der Hinweis zu 3-05 Endosonographie lautet: Hinw.: "Es ist das Zielorgan der Untersuchung zu kodieren". Aus meiner Sicht ist deshalb die Kodierung des OPS 3-05g.1 gerechtfertigt.--Loehr (Diskussion) 14:11, 13. Jul. 2020 (CEST)


Ich halte den Schlüssel 3-05g.1 für kodierbar. Sowohl der Schlüssel 3-05g.0 als auch die Schlüssel 3-05e sind explizit als intravaskulär bezeichnet, der 3-05g.1 hingegen nicht.
Gemäß des Vorschlages 183 aus dem Jahr 2008, sollten allerdings lediglich intravaskulär durchgeführte Verfahren damit abgebildet werden.--Schaefer (Diskussion) 13:16, 17. Jul. 2020 (CEST)


COI - halte mich hier raus --Radeleff (Diskussion) 16:06, 28. Jul. 2020 (CEST)


Kopiere mal meine Antwort von Anfrage 0276 In der Literatur habe ich dazu folgendes Gefunden (Thieme eRef) intravaskulärer Doppler: intravaskuläre Doppler-Untersuchung zur intravaskulären/intrakoronaren Flussmessung Durchführung von IVUS mit Doppler und von ICE

- invasive Untersuchungsmethode im Katheterlabor - für IVUS spezielles Ultraschallgerät und spezielle Katheter (miniaturisierter Transducer an der Spitze eines Koronarkatheters, der über einen Führungsdraht platziert wird) erforderlich - für ICE spezieller Adapter für herkömmliches Ultraschallgerät sowie spezielle Katheter mit miniaturisiertem Transducer an der Spitze des Katheters (8 oder 10 French mit Matrix-Sonde) erforderlich

- Untersuchungsvorgehen bei ICE abhängig von der zu begleitenden Prozedur
- Platzierung des ICE-Katheters gewöhnlich im rechten Herzen mit Anlotung der linkskardialen Strukturen

Ähnlich auf der Seite des UK Gießen/Marburg dargestellt (https://www.ukgm.de/ugm_2/deu/ugi_kar/23425.html: Fraktionierte Fluss Reserve (FFR) Von besonderer Bedeutung für die Therapie einer Verengung (Koronarstenose), etwa durch die Implantation eines Stents, ist eine Beeinträchtigung des koronaren Blutflusses durch die Stenose. Hierbei ist jedoch der Schweregrad der Koronarstenose angiographisch nicht immer eindeutig abzuschätzen.

Die fraktionierte Flussreserve (FFR) ist eine Methode zur Messung der hämodynamischen Wirksamkeit einer Koronarstenose. Dieses Verfahren beruht auf einer intrakoronaren Messung der Drücke vor und nach der Stenose. Der hierfür verwendete Führungsdraht ist an der Spitze mit einem elektronischen Drucksensor versehen. Nachdem der Führungsdraht (Druckdraht) unter Röntgenkontrolle die Stenose passiert hat, werden der Druck distal (hinter) der Stenose sowie der Druck in der Aorta (vor der Stenose) durch den Führungskatheter bestimmt. Die Bestimmung der fraktionierten Flussreserve (FFR) basiert auf dem Quotienten aus dem mittleren gemessenen Druck distal der Stenose (Pd) und dem mittleren aortalen Druck vor der Stenose (Pa).

FFR = (Pd) / (Pa)

Unter physiologischen Bedingungen ergibt die Messung eine FFR von „1“. Mit zunehmendem Stenosegrad wächst der Druckgradient über der Verengung, was eine Verminderung des FFR-Wertes zur Folge hat. FFR-Werte < 0,75 sind als hämodynamisch relevant anzusehen. Besondere Vorteile bietet die FFR-Messung bei der Beurteilung der hämodynamischen Relevanz von Stenosen bei koronaren Mehrerkrankungen und in der Entscheidung über die Therapie, etwa durch die Stentimplantation. In der FAME-Studie konnte durch Einsatz der FFR-Messung eine Verringerung von Mortalität und Myokardinfarkt nach zwei Jahren nachgewiesen werden.

Daher: intravaskulärer Ultraschall (passt zu INTRA-koronare Druckmessung, nicht epikoronare D. A.e. 3-05g.x Sonstige. --KrauseW (Diskussion) 09:08, 30. Jul. 2020 (CEST)