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'''Schlagwort: Paravasat, Komplikation''' | |||
'''Stand: 2007-08-21''' | |||
'''Aktualisiert: 30.07.2018''' | |||
'''ICD: [https://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-gm/kode-suche/htmlgm2018/block-t80-t88.htm#T80 T80.-] [https://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-gm/kode-suche/htmlgm2018/block-t20-t25.htm#T22 T22.-] [https://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-gm/kode-suche/htmlgm2018/block-t80-t88.htm#T80 T80.8]''' | |||
== Problem/Erläuterung == | |||
Wie wird ein Doxorubicin-Paravasat korrekt kodiert? | |||
[https://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-gm/kode-suche/htmlgm2018/block-t80-t88.htm#T80 T80.-] ''Komplikationen nach Infusion, Transfusion oder Injektion zu therapeutischen Zwecken'' | |||
oder | |||
[https://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-gm/kode-suche/htmlgm2018/block-t20-t25.htm#T22 T22.-] ''Verbrennung oder Verätzung der Schulter und des Armes, ausgenommen | |||
Handgelenk und Hand'' | |||
== Kodierempfehlung SEG-4 == | |||
[https://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-gm/kode-suche/htmlgm2018/block-t80-t88.htm#T80 T80.8] ''Sonstige Komplikationen nach Infusion, Transfusion oder Injektion zu therapeutischen Zwecken'' | |||
== Kommentar FoKA == | |||
Konsens mit Kommentar: | |||
Eine paravasale Doxorubicin-Injektion ist mit einem hohen Nekroserisiko verbunden und erfordert eine mehrtägige Antidot-Therapie [https://www.onkodin.de/e6/e101147/e101167/]. Die Behandlung erfolgt unabhängig von Schwellungen und Nekrosen. Insofern ist für das Paravasat der Kode [https://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-gm/kode-suche/htmlgm2018/block-t80-t88.htm#T80 T80.8] anzugeben. Zusätzlich kann bei Eintreten/Behandlung einer Nekrose der Kode [https://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-gm/kode-suche/htmlgm2018/block-r00-r09.htm#R02 R02.02] ''Nekrose der Haut und Unterhaut, anderenorts nicht klassifiziert, Unterarm und Handgelenk'' angegeben werden. | |||
(Stand 30.07.2018) | |||
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Aktuelle Version vom 15. August 2018, 15:22 Uhr
Schlagwort: Paravasat, Komplikation
Stand: 2007-08-21
Aktualisiert: 30.07.2018
Problem/Erläuterung
Wie wird ein Doxorubicin-Paravasat korrekt kodiert?
T80.- Komplikationen nach Infusion, Transfusion oder Injektion zu therapeutischen Zwecken
oder
T22.- Verbrennung oder Verätzung der Schulter und des Armes, ausgenommen Handgelenk und Hand
Kodierempfehlung SEG-4
T80.8 Sonstige Komplikationen nach Infusion, Transfusion oder Injektion zu therapeutischen Zwecken
Kommentar FoKA
Konsens mit Kommentar:
Eine paravasale Doxorubicin-Injektion ist mit einem hohen Nekroserisiko verbunden und erfordert eine mehrtägige Antidot-Therapie [1]. Die Behandlung erfolgt unabhängig von Schwellungen und Nekrosen. Insofern ist für das Paravasat der Kode T80.8 anzugeben. Zusätzlich kann bei Eintreten/Behandlung einer Nekrose der Kode R02.02 Nekrose der Haut und Unterhaut, anderenorts nicht klassifiziert, Unterarm und Handgelenk angegeben werden.
(Stand 30.07.2018)
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