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Aus unserer Sicht kommt ein Embolisationskode nicht in Betracht, da keine Embolisation durchgeführt wurde.<br> | |||
Der OPS zum vorzeitigen Abbruch einer PTA erscheint hier nicht passend, da keine Ballonangioplastie geplant oder begonnen wurde.<br> | |||
Fraglich ist daher, ob ausschließlich die diagnostische bzw. selektive Katheteruntersuchung/Arteriographie abgebildet werden kann oder ob es eine weitergehende empfohlene Kodiermöglichkeit für derartige frustrane interventionsradiologische Konstellationen gibt. | |||
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• DKR P004 Nicht vollendete oder unterbrochene Prozedur<br> | |||
• OPS Kapitel 3 (bildgebende Diagnostik / Arteriographie)<br> | |||
• OPS Kapitel [https://klassifikationen.bfarm.de/ops/kode-suche/htmlops2026/block-8-80...8-85.htm#code8-83 8-83] / [https://klassifikationen.bfarm.de/ops/kode-suche/htmlops2026/block-8-80...8-85.htm#code8-83 8-836] (selektive Embolisation / Materialzusatzkodes)<br> | |||
• ggf. OPS 8-83c.m* zum vorzeitigen Abbruch einer PTA, wobei dieser aus unserer Sicht hier nicht einschlägig ist<br> | |||
• DKR P004 Nicht vollendete oder unterbrochene Prozedur<br> | |||
• OPS Kapitel 3 (bildgebende Diagnostik / Arteriographie)<br> | |||
• OPS Kapitel 8-83 / 8-836 (selektive Embolisation / Materialzusatzkodes)<br> | |||
• ggf. OPS 8-83c.m* zum vorzeitigen Abbruch einer PTA, wobei dieser aus unserer Sicht hier nicht einschlägig ist | |||
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Aktuelle Version vom 16. März 2026, 16:06 Uhr
1. Thema: Abbildung einer frustranen Bronchialarterienembolisation mit erheblichem Sondierungs- und Materialaufwand
Anfrage vom: 06.03.2026
Stand:
2. Problembeschreibung:
Bei einem Patienten mit rezidivierenden Hämoptysen bestand die Indikation zur Embolisation der linken Bronchialarterie.
Laut Interventionsbericht erfolgten steriles Abdecken, Lokalanästhesie, sonographische Punktion der rechten A. femoralis communis und Einlage einer 5F-Schleuse. Anschließend wurden langwierige, letztlich frustrane Sondierungsversuche der linken Bronchialarterie mit verschiedenen Kathetern und Mikrokathetern durchgeführt. Die Intervention wurde daraufhin abgebrochen. Eine Embolisation selbst erfolgte nicht.
Im vorliegenden Fall bestand somit ein erheblicher zeitlicher und materieller Aufwand, insbesondere durch die Verwendung mehrerer Katheter und Mikrokatheter, ohne dass die eigentliche Zielprozedur vollendet werden konnte.
3. Frage:
Wie ist eine solche Konstellation OPS-seitig sachgerecht abzubilden?
Insbesondere stellen sich folgende Fragen:
• Wie kann eine geplante, aber vor Durchführung der Embolisation abgebrochene Bronchialarterienembolisation kodiert werden?
• Gibt es eine empfohlene Abbildung für frustrane selektive Sondierungsversuche mit erheblichem Aufwand?
• Wie ist der Materialverbrauch, insbesondere der Einsatz mehrerer Mikrokatheter, in solchen Fällen zu bewerten?
4. ggf. Lösungsansatz:
Aus unserer Sicht kommt ein Embolisationskode nicht in Betracht, da keine Embolisation durchgeführt wurde.
Der OPS zum vorzeitigen Abbruch einer PTA erscheint hier nicht passend, da keine Ballonangioplastie geplant oder begonnen wurde.
Fraglich ist daher, ob ausschließlich die diagnostische bzw. selektive Katheteruntersuchung/Arteriographie abgebildet werden kann oder ob es eine weitergehende empfohlene Kodiermöglichkeit für derartige frustrane interventionsradiologische Konstellationen gibt.
5. ICD / OPS / DKR / Gesetze:
• DKR P004 Nicht vollendete oder unterbrochene Prozedur
• OPS Kapitel 3 (bildgebende Diagnostik / Arteriographie)
• OPS Kapitel 8-83 / 8-836 (selektive Embolisation / Materialzusatzkodes)
• ggf. OPS 8-83c.m* zum vorzeitigen Abbruch einer PTA, wobei dieser aus unserer Sicht hier nicht einschlägig ist
• DKR P004 Nicht vollendete oder unterbrochene Prozedur
• OPS Kapitel 3 (bildgebende Diagnostik / Arteriographie)
• OPS Kapitel 8-83 / 8-836 (selektive Embolisation / Materialzusatzkodes)
• ggf. OPS 8-83c.m* zum vorzeitigen Abbruch einer PTA, wobei dieser aus unserer Sicht hier nicht einschlägig ist
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