Diskussion:Anfrage 0259: Unterschied zwischen den Versionen

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Konsens!--[[Benutzer:Loehr|Loehr]] ([[Benutzer Diskussion:Loehr|Diskussion]]) 13:54, 9. Sep. 2019 (CEST)

Aktuelle Version vom 9. September 2019, 13:54 Uhr

I88.- beschreibt eine Lymphadenitis, R59.- eine Lymphdrüsenvergrößerung. Eine unspezifische Lymphadenitis. Eine unspezifische Lymphadenitis ist eine Lymphadenitis ohne Zeichen einer spezifischen Lymphadenitis. Unspezifisch sind z. B. Sinushistiozytose, bunte Pulpahyperplasie oder follikuläre Hyperplasie. Die Lymphadenitis ist wiederum gekennzeichnet durch Entzündungszeichen: Insbesondere zunehmende Schwellung und meist Schmerzhaftigkeit als Reaktion auf eine Infektion im Drainagegebiet. Manchmal auch eine Infektion, die gezielt die Drüsen befällt, wie z. B. Mononukleose. Wenn die Histologie keine Lymphadenitis (oder Lymphadenopathie) beschreibt, dann ist es wohl schlicht eine große Lymphdrüse (R59.-). --Salome (Diskussion) 16:45, 22. Aug. 2019 (CEST)


Dem schließe ich mich an.--Schaefer (Diskussion) 14:29, 23. Aug. 2019 (CEST)


Um korrekt zu kodieren sollte die Histologie beachtet werden. Dazu steht in der Frage nichts (kein Tu, keine Grunderkrankung). DAher allgmein die Atnwort: ICD-Kode so spezifisch wie möglich wählen. Im Grunde hat Remco dazu alles schon gesagt. --KrauseW (Diskussion) 08:36, 26. Aug. 2019 (CEST)


Konsens mit Salome. K.Behrens


sollte sich eine spezifische Erkrankung ergeben und diese behandelt werden ist diese zu kodieren, wenn nicht, bleibt meiner Meinung nach nur die R59.- H. Stute


M.E.kommt es hier entscheidend nach DKR auf die klinische Wertung / den weiteren klinischen Aufwand an: Erfolgen trotz "negativer" Histologie weitere therapeutische / diagnostische (/pfegerische) Maßnahmen, weil die klinische (Verdachts-)Diagnose eben trotz unspezifischer und nicht-pathologischer Histologie fortbesteht und weiter klinisch verfolgt wird, dann ist hier die (Verdachts-)Diagnose, also z.B. Tumor(metastase), Entzündungen oder andere Erkrankungen (s.o.) entsprechend DKR zu kodieren. Diese Kodierung muss sich also an der klinischen Dokumentation und Wertung der verschiedenen Befundungsergebnisse ausrichten. In diesem Sinne kommt als Sonderfall die DKR 0201 zusammen mit dem maßgeblichen Schlichtungsspruch zum Tragen: Der Malignom-Kode ist als Hauptdiagnose für jeden Krankenhausaufenthalt zur Behandlung der bösartigen Neubildung und zu notwendigen Folgebehandlungen (z.B. Operationen, Chemo-/Strahlentherapie, sonstige Therapie) (siehe Beispiel 2) sowie zur Diagnostik (z.B. Staging) (siehe Beispiel 3) anzugeben, bis die Behandlung endgültig abgeschlossen ist....

Ohne entsprechende klinische Wertung, die sich u.a. in o.g. Aufwänden widerspiegelt, ist hier ein Kode aus R59.- zu kodieren.--Laufer2 (Diskussion) 13:26, 8. Sep. 2019 (CEST)


Zustimmung zu Salome --Dennler (Diskussion) 13:53, 8. Sep. 2019 (CEST)


Stimme den Kollegen hier zu.--Helling (Diskussion) 17:45, 8. Sep. 2019 (CEST)


Konsens!--Loehr (Diskussion) 13:54, 9. Sep. 2019 (CEST)