Diskussion:Anfrage 0272: Unterschied zwischen den Versionen

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Sehe ich auch so.--[[Benutzer:Loehr|Loehr]] ([[Benutzer Diskussion:Loehr|Diskussion]]) 08:17, 10. Mär. 2020 (CET)
 
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Konsens in der DKR0603h heisst es "Späte (chronische) Phase einer Paraplegie/Tetraplegie =
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Von der chronischen Phase einer Paraplegie/Tetraplegie spricht man, wenn die Behandlung der akuten Erkrankung (z.B. einer Myelitis), die die Lähmungen verursachte, abgeschlossen ist.2" Das ist hier offenbar nicht der Fall.
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Behrens

Aktuelle Version vom 22. März 2020, 16:16 Uhr

Nach den vorliegenden Kodes steuert die Behandlung hier in eine DRG nach Anlage 3a (B61B), die krankenhausindividuell oder nach §7 (4) FPV abzurechnen ist. Die G82.01 steuert in die DRG, unabhängig von HD und sonstigen ICD oder OPS. Die G82.03 macht hier keinen Unterschied!!

Die VWD ist nicht angegeben! Welche DRGs mit BWR wurden hier generiert?

Zudem liegen keine Informationen zur Art des Zuganges vor, welcher zu kodieren ist (nicht erlösrelevant.)

Zudem liegen keine Informationen über eine erfolgte Bestrahlungsplanung (8-529.-) oder Bestrahlungssimulation (8-528.-) vor, welche oftmals Einfluss auf den Erlös haben, wenn sie während des Aufenthaltes durchgeführt wurden

Nach den DKR gilt die Richtlinie, dass bei Vorliegen einer akuten Form einer chronischen Erkrankung – wenn kein Schlüssel für die Abbildung beider Situationen existiert (z.B. COPD mit akuter Exerzerbation) – beide Kodes zu kodieren sind. Nach DKR 0603h ist die chronische Form der neurologischen Komplikation in diesem Fall erst zu kodieren, wenn die Behandlung der akuten Form abgeschlossen ist. Das ist nach 5 Tagen nicht der Fall.

Alle zusätzlich möglichen zu kodierenden Kodes (s.o.) führen hier allerdings immer in eine Anlage 3a- DRG und sind entsprechend abzurechnen. Zur Info: Anlage 3a-DRG bedeutet: Fallzahl zu niedrig für Aussagen über BWR und VWD oder zu individuell im Verlauf um BWR und VWD in einer DRG anzugeben.

Hier ist eine Anlage 3a DRG abzurechnen.


Beschrieben ist eine akute Querschnittlähmung, deren Behandlung wohl noch nicht abgeschlossen ist. Damit ist nach der DKR 0603h die chronische Form nicht zu kodieren. Ob das Ganze kostendeckend ist oder nicht hat mit der Kodierung erst einmal nichts zu tun. Sollte der Fall in eine unbewertete DRG führen, dann kann eine kostendeckende Vergütung vereinbart werden. --Horndasch (Diskussion) 18:26, 9. Mär. 2020 (CET)


Aus den gegebenen Informationen kann ich auch nur eine akute Paraparese herauslesen. --KrauseW (Diskussion) 07:42, 10. Mär. 2020 (CET)


Sehe ich auch so.--Loehr (Diskussion) 08:17, 10. Mär. 2020 (CET)


Konsens in der DKR0603h heisst es "Späte (chronische) Phase einer Paraplegie/Tetraplegie = Von der chronischen Phase einer Paraplegie/Tetraplegie spricht man, wenn die Behandlung der akuten Erkrankung (z.B. einer Myelitis), die die Lähmungen verursachte, abgeschlossen ist.2" Das ist hier offenbar nicht der Fall. Behrens