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'''1. Thema:'''  OPS-Kodierung eines NuSurface-Implantat
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'''1. Thema:'''  OPS-Kodierung einer selektiven intraarteriellen Lidocainapplikation in die A. meningea media beidseits bei therapierefraktärer Migräne
  
'''Anfrage vom:''' 06.01.2026
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'''2. Problembeschreibung:'''
 
'''2. Problembeschreibung:'''
  
Wir haben ein o.g. Implantat verwendet. Der Hersteller mit Unterstützung von inspiring-health (www.inspiring-health.de) hat als OPS-Kodierung [https://klassifikationen.bfarm.de/ops/kode-suche/htmlops2026/block-5-78...5-86.htm#code5-822 5-822.c] empfohlen. Es habe dazu wohl eine mündliche Zustimmung der Dimdi (heute Bfarm) gegeben. Hierzu liegen uns keine weiteren Informationen vor. Der MD favorisiert den OPS-Kode [https://klassifikationen.bfarm.de/ops/kode-suche/htmlops2026/block-5-78...5-86.htm#code5-801 5-801.e]. Diese Änderung des OPS-Kodes führt zu einer Änderung der DRG I44C in I30C.  
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Bei einer Patientin mit therapierefraktärer Migräne wurde eine interventionell-radiologische Behandlung mit superselektiver, intraarterieller Applikation von Lidocain in die A. meningea media (beidseits) durchgeführt.
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Die Maßnahme erfolgte über femoralen arteriellen Zugang unter Nutzung von Führ- und Mikrokathetern mit angiographischer Darstellung und anatomischer Sicherung der Gefäßversorgung.
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Im OPS-Katalog findet sich keine eindeutig passende Prozedur zur Abbildung dieser gezielten intraarteriellen Medikamentenapplikation ohne Embolisation, Ablation oder neurochirurgischen Eingriff.  
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'''Medizinische Angaben (Kurzfassung)'''<br>
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'''Zugang:''' A. femoralis communis rechts, 5F-Schleuse<br>
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'''Kathetersystem:'''<br>
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- 5F Vertebralis-Führkatheter<br>
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- Mikrokatheter Rebar-18<br>
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- Mikrodraht Synchro-14<br>
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'''Technik:'''<br>
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- Biplanare DSA<br>
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- Superselektive Katheterisierung der A. meningea media bis distal der A. meningo-lacrimalis<br>
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- Beidseitige Applikation von jeweils 75 mg Lidocain über 10 Minuten<br>
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'''Indikation:''' Therapierefraktäre Migräne<br>
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'''Ergebnis''': Komplikationslose intraarterielle Lidocainapplikation bds.<br>
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'''Besonderheiten:''' Keine Embolisation, keine Ablation, rein medikamentöse intraarterielle Therapie<br>
  
  
 
'''3. Frage:'''
 
'''3. Frage:'''
  
Ist der OPS-Kode wie von der Firma vorgeschlagen für dieses Implantat zu verwenden?
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Wie ist die beschriebene Prozedur korrekt im OPS zu kodieren?
  
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Insbesondere bitten wir um Ihre Einschätzung zu folgenden Punkten:
  
'''4. ggf. Lösungsansatz:'''
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• Abbildung als angiographisch gesteuerte intraarterielle Medikamentenapplikation
  
Uns ist bekannt, dass auch eine Anfrage an den Schlichtungsausschuss möglich wäre.
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• ggf. Zuordnung zu einem OPS aus dem Bereich der interventionellen Gefäßtherapie
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'''4. ggf. Lösungsansatz:'''
  
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Diskutiert wurde u. a. eine Kodierung aus dem Bereich der interventionellen Gefäßdiagnostik bzw. der intraarteriellen Therapie ohne Gefäßverschluss, jedoch ohne eindeutige OPS-Zuordnung. Eine Analogbewertung erscheint derzeit nicht eindeutig möglich.
  
 
'''5. ICD / OPS / DKR / Gesetze:'''  
 
'''5. ICD / OPS / DKR / Gesetze:'''  
  
Hinweise zum Produkt findet man unter: The NUsurface® Meniscus Implant - NUsurface ([https://nusurfaceimplant.com/nusurface-meniscus-implant/ nusurfaceimplant.com])<br>
 
[https://www.youtube.com/watch?v=YT2tEuGPZhY Animation NUsurface Youtube]<br>
 
[https://www.mydrg.de/forum/index.php?thread/9807-implantation-eines-kollagenmeniskusimplantats-mittels-miniarthrotomie/ Implantation eines Kollagenmeniskusimplantats mittels Miniarthrotomie myDRG]<br>
 
[https://www.mydrg.de/forum/index.php?thread/12908-5-822-c-interpositionelles-nicht-verankertes-implantat/ 5-822.c Interpositionelles nicht-verankertes Implantat myDRG]<br>
 
  
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OPS: 8-83c.0 Andere (perkutan-)transluminale Gefäßintervention
  
  
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Version vom 3. Februar 2026, 09:16 Uhr

1. Thema: OPS-Kodierung einer selektiven intraarteriellen Lidocainapplikation in die A. meningea media beidseits bei therapierefraktärer Migräne

Anfrage vom: 30.01.2026

Stand:


2. Problembeschreibung:

Bei einer Patientin mit therapierefraktärer Migräne wurde eine interventionell-radiologische Behandlung mit superselektiver, intraarterieller Applikation von Lidocain in die A. meningea media (beidseits) durchgeführt. Die Maßnahme erfolgte über femoralen arteriellen Zugang unter Nutzung von Führ- und Mikrokathetern mit angiographischer Darstellung und anatomischer Sicherung der Gefäßversorgung. Im OPS-Katalog findet sich keine eindeutig passende Prozedur zur Abbildung dieser gezielten intraarteriellen Medikamentenapplikation ohne Embolisation, Ablation oder neurochirurgischen Eingriff.

Medizinische Angaben (Kurzfassung)
Zugang: A. femoralis communis rechts, 5F-Schleuse
Kathetersystem:
- 5F Vertebralis-Führkatheter
- Mikrokatheter Rebar-18
- Mikrodraht Synchro-14
Technik:
- Biplanare DSA
- Superselektive Katheterisierung der A. meningea media bis distal der A. meningo-lacrimalis
- Beidseitige Applikation von jeweils 75 mg Lidocain über 10 Minuten
Indikation: Therapierefraktäre Migräne
Ergebnis: Komplikationslose intraarterielle Lidocainapplikation bds.
Besonderheiten: Keine Embolisation, keine Ablation, rein medikamentöse intraarterielle Therapie


3. Frage:

Wie ist die beschriebene Prozedur korrekt im OPS zu kodieren?

Insbesondere bitten wir um Ihre Einschätzung zu folgenden Punkten:

• Abbildung als angiographisch gesteuerte intraarterielle Medikamentenapplikation

• ggf. Zuordnung zu einem OPS aus dem Bereich der interventionellen Gefäßtherapie


4. ggf. Lösungsansatz:

Diskutiert wurde u. a. eine Kodierung aus dem Bereich der interventionellen Gefäßdiagnostik bzw. der intraarteriellen Therapie ohne Gefäßverschluss, jedoch ohne eindeutige OPS-Zuordnung. Eine Analogbewertung erscheint derzeit nicht eindeutig möglich.

5. ICD / OPS / DKR / Gesetze:


OPS: 8-83c.0 Andere (perkutan-)transluminale Gefäßintervention


Antwort

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(Stand: ...)


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