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Lagerung im Spezialbett ( Rotationsbett) Wir haben für einen Patienten den angeführten OPS in 2015 abgerechnet.
In einem 2012 Fall haben wir die Amnesie [http://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-gm/kode-suche/htmlgm2017/block-g40-g47.htm#G45 G45.42] als Hauptdiagnose kodiert.
Dieses wurde durch den MDK mehrmals gestrichen.
Da der Verdacht auf akuten Apoplex bestand, führten wir eine neurologische Komplexbehandlung mindestens 24 h durch OPS [http://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/ops/kode-suche/opshtml2017/block-8-97...8-98.htm#code8-981 8-981.0].
Es handelt sich lt. Firma Wissner- Bosserhoff um ein Intensivbett multicare mit einer automatischen lateralen Schwenkung von 30° zu jeder Bettseite, was einem Rotationswinkel von 60° entspricht, also um ein Rotationsbett.


Der MDK und die Krankenkasse begründen die Ablehnung wie folgt:
Nun rollt die Krankenkasse diesen Fall auf, mit der Begründung, dass ein formaler Fehler aufgetreten ist. „ In den Leitlinien zur Diagnostik und Behandlung  einer TGA wird die Behandlung auf der Stroke Unit nicht vorgesehen.
Ein Rotationsbett setzt die Drehung seitlich von mindestens 62° voraus, eigentlich bis 90°. Dazu muss der Patient jedoch sediert sein. Im Sandwichbett bis 180°. Die Rotationsbetten sind für ARDS Pat. gedacht oder schwere pulmonale Komplikationen.


Im OPS lassen sich allerdings keine spezifischen Ausführungen dazu finden.




'''3. Frage:'''
'''3. Frage:'''


Kann die Anwendung des Spezialbettes kodiert werden?
Darf der OPS [http://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/ops/kode-suche/opshtml2017/block-8-97...8-98.htm#code8-981 8-981.0] bei der Hauptdiagnose [http://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-gm/kode-suche/htmlgm2017/block-g40-g47.htm#G45 G45.42] kodiert werden?


'''4. ggf. Lösungsansatz:'''
'''4. ggf. Lösungsansatz:'''
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'''5. ICD / OPS / DKR / Gesetze: '''  
'''5. ICD / OPS / DKR / Gesetze: '''  


OPS [http://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/ops/kode-suche/opshtml2016/block-8-31...8-39.htm#code8-390 8-390.0]
 


== Antwort ==
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Version vom 3. Februar 2017, 09:01 Uhr

1. Anfrage vom: 30.11.2016

Stand:


2. Problembeschreibung:

In einem 2012 Fall haben wir die Amnesie G45.42 als Hauptdiagnose kodiert. Da der Verdacht auf akuten Apoplex bestand, führten wir eine neurologische Komplexbehandlung mindestens 24 h durch OPS 8-981.0.

Nun rollt die Krankenkasse diesen Fall auf, mit der Begründung, dass ein formaler Fehler aufgetreten ist. „ In den Leitlinien zur Diagnostik und Behandlung einer TGA wird die Behandlung auf der Stroke Unit nicht vorgesehen.“


3. Frage:

Darf der OPS 8-981.0 bei der Hauptdiagnose G45.42 kodiert werden?

4. ggf. Lösungsansatz:



5. ICD / OPS / DKR / Gesetze:


Antwort

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